Fragebogen: PDF und online

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Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

im Mai 2010 schloss der real-Markt in der Alten Rindermarkthalle am Neuen Kamp seine Türen. Seitdem ist das Gelände sehr begehrt – als  eines der letzten großen verfügbaren innerstädtischen Grundstücke.

Das Areal der Alten Rindermarkthalle liegt inmitten unserer Wohngebiete. Was hier passiert, wird auch Auswirkungen auf unseren Stadtteil haben. Die Belastungen drohen noch zuzunehmen – andererseits bieten sich auch Chancen für positive Veränderungen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir möglichst klar sagen, was aus unserer Sicht wirklich wünschenswert ist und am besten zu unserem Leben im Stadtteil passt.

Als ersten Schritt, unsere Wünsche und Bedürfnisse zusammenzutragen, haben wir einen Fragebogen zusammengestellt. Bitte tragt in ihm ein, was für Euch zutrifft oder was Ihr Euch wünscht. Sprecht auch andere darauf an.

Den Fragebogen könnt Ihr
a) hier als PDF-Datei herunterladen. Die Antworten könnt Ihr übrigens auch direkt in die Datei hineinschreiben und ausdrucken. Bitte gebt den  ausgefüllten Fragebogen an einer der  Sammelstellen ab. Oder:
b) online ausfüllen. Das Ergebnis geht dann direkt an LAUT und wird gespeichert.

Wichtig: Es ist nicht nötig, dass Ihr persönliche Daten zu Euch abgebt. Alles bleibt anonym!

1. Welchen persönlichen Bezug hast Du zum Areal und was verbindest Du mit dem Gelände bzw. Gebäude der Alten Rindermarkthalle?
(Mehrfach-Nennungen möglich)

Ich wohne dort in der Nähe.

Ich habe dort eingekauft.

Ich habe von den aktuellen Planungen gehört / gelesen.

Ich hatte mit dem Areal bislang wenig zu tun.

Besonders wichtig ist mir bei der Alten Rindermarkthalle …


Bei dem Gelände bewegt mich besonders …


Außerdem denke ich bei dem Areal an ...


2. Welche Auswirkungen hat das Areal und was dort geschieht auf die Stadtteile?


3. Stell Dir bitte einmal vor, Du schlenderst in fünf oder zehn Jahren über das Areal: Wie sieht es dort aus?


Welchen Menschen begegnest Du dann wohl auf einem solchen Spaziergang?


4. Was wünscht Du Dir für das Areal (Gebäude und Gelände) der Alten Rindermarkthalle?


Andererseits: Was würde Dich dort stören?


Was sollte es hier geben, was Du schon woanders gesehen hast?



5. Über das Areal hinaus gedacht: Was brauchen die Menschen im Stadtteil am dringendsten?


6. Wenn das Areal Dir gehören würde, was würdest Du damit anfangen?


Wenn es nach Dir ginge, wem sollte das Areal zugute kommen?


7. Was brauchst Du, um aktiv die Alte Rindermarkthalle mitzugestalten?



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33 Kommentare zu Fragebogen: PDF und online

  1. Lars Koglin sagt:

    Für Sport und Jugendliche im Stadtviertel wäre es eine Bereicherung das endlich mal eine Sporthalle (Mehrzweckhalle) auf St.Pauli gebaut werden würde denn insgesamt gibt es in ganz Hamburg zu wenig und zuviele zu kleine Turnhallen die vielen Sportarten nicht gerecht wird

  2. Mieke sagt:

    Ich fände einen Indoorspielplatz mit niedrigen Eintrittspreisen super. Allgemein ist es ja so, dass Kinder in einer Großstadt wenig Platz zum Austoben und Krachmachen haben. Die KiTas verfügen meist auch nur über kleine Außengelände oder nutzen vorhandene Spielplätze und Parks. Die Wochenenden (bzw. allgemein die KiTa-freie Zeit) verbringen viele Kinder leider in den Wohnungen und sind dann montags in der KiTa voller Bewegungsdrang.
    Wichtig bei einem Indoorspielplatz auf St. Pauli finde ich, dass die Eintrittspreise niedrig sein müssen. Da in der Regel die Begleitung durch eine Aufsichtsperson vorgeschrieben ist (die dann natürlich auch zahlen muss) wird ein Familienausflug zum Indoorspielplatz oft zu einer kostspieligen Aktion, so dass es sich nur die wenigsten Eltern leisten können.

  3. yoerc sagt:

    Ist evtl. schon längst entschieden was geschehen wird ?
    Müsste man dann vielleicht ein zweites “ S-21 “ veranstalten
    um überhaupt wahrgenommen zu werden ?
    Ich traue dem Senat nicht soweit, wie ich spucken kann.

  4. Nino sagt:

    Ich bin für eine schöne alte überdachte Markthalle (das Ding da jetzt muss dann aber weg, Neubau aber in einem „alten“ Markthallen Stil). Verkehr und Parksituation, Lärm ect. muss natürlich klug beachtet und geplant werden. Drum herum etwas begrünen und so weiter.

    Sowas wie hier in Barcelona, wünsche ich mir in Hamburg, der Standort wäre Ideal:

    http://www.barcelona.de/de/mercat-boqueria-sant-josep-barcelona.html

  5. Nachbar sagt:

    Vernünftige, alltagstaugliche Lebensmittelgeschäfte.
    Bäcker, Fleischer, Fischgeschäft, Gemüsegeschäft.
    Einen Wochenmarkt mit regionalen Produkten.

    TShirts kann ich nicht essen.

  6. Jessica sagt:

    Ich wünsch mir eine soziale, ökologische und partizipative Landwirtschaft in der Stadt.
    Nach einem Beispiel der Prinzessinnengärten in Berlin
    http://prinzessinnengarten.net

    begleitet von einer Klimaforschungsstation…
    http://www.klimakapseln.de/

  7. Benjamin sagt:

    Neben bezahlbarem Wohnraum wüsche ich mir vor allem Proberäume im Viertel. Lebensmittelgeschäfte und ein paar Bäume wären auch schön.

  8. Boje sagt:

    Die Fläche sollte den Bewohnern des Viertels zugute kommen: Günstige Wohnungen, Kultur – und Lebensorte die sich jeder leisten kann, dazu Bäume und Bänke und ganz besonders: Ein Ort für Kinder.

  9. florian sagt:

    Wohnraum, Pop- Rock-Konzerte, Lebensmittelläden und ein kleiner Park das wäre schön.

    Schön wäre auch, wenn das Formular hier die Antworten speichert…

  10. Malkah sagt:

    ja, ich hätt auch sehr gern die anderen antworten gelesen.
    und schick mal meine wunschkonzertpunkte zur zukünftigen nutzung

    * kreativzentrum, dass bei nutzung von alg I und II UNABHÄNGIG und parteilich berät.
    * gebrauchtkaufhaus.
    * kleiner baumarkt mit holz, farben etc.
    * bücherhallenableger.
    * gemeinschaftsbüroraum für leute ohne kohle, die aber dennoch gemeinsam an ihren projekten auf einer etage arbeiten wollen.
    * multifunktionstreff (tolles wort, gell?), nutzbar als theaterraum, kinoraum, raum für kurze eigene ausstellungen, raum für gemeinsame kurse. ggf. für private feiern nutzbar.
    *genossenschaftssauna.
    *was sportspassähnlichers oder einen ableger desselben…
    *wohnprojekt.
    *altersheim.
    *hühnergarten.
    *imkerei.
    *wunschbrunnen.
    *ruhezone mit echten bänken und tischen.
    *begrüntes begehbares dach.
    *aussichtsturm für hafenblick. öffentlich, logisch.
    *solaranlagen.
    *raum für genossenschaftstöpferei, schweißerei, näherei, tischlerei…

  11. Torben Klatt sagt:

    Danke für die Fragen!

  12. sean sagt:

    Mit Verlaub:

    Indoorspielplätze, die Geld kosten (egal wie viel) sind definitiv Vorschläge, die ganz und gar nicht sozial sind. Diese Idee trägt zur Prenzlau-Isierung des Viertels bei.

    Den Abriss der alten Halle, um dort eine neue Markthalle im alten Stil (H&M verkauft auch auf Punk gemachte Kleidung) zu bauen, halte ich für eine so unkreative Idee, wie die Modelle des Bezirks waren.

    So gerne ich auch Hamburg und Klubkultur etc mag, so wenig möchte ich, dass den „Creative Industries“ jetzt jede Freifläche in coolen Vierteln zugeschrieben wird. „Kreativzentren“, in denen Mac-ArbeiterInnen und Promo-bzw Musik-Agenturen sitzen, müssen auch in der Lage sein in HAmm, Bilstedt, Wandsbek oder sonstwo sich anzusiedeln. Clusterbildung auf St Pauli trägt ebenso zur Aufwertung im Sinne einer Urbanen-Mittelschicht bei, die sich nur selbst reproduziert.

    Urbanes Gärtnern ist interessant (jedoch ähnliche Effekte wie Kreativzentren), aber für die Fläche eher ungeeignet.

    Um nicht nur zu meckern – meine Vorschläge:
    – Wohnungen für Flüchtlinge und Wohnungslose
    – Drogenhilfe-Station (oder ähnliche soziale Träger)
    – genossenschaftliche betriebene Sportmöglichkeiten (in Zusammenarbeit mit der daneben-liegenden Schule und deren Turnhalle)
    – Normale Läden für den täglichen Gebrauch (Vollsortiment-Supermarkt (als Ko-Op?), Schuster etc. – KEIN expliziter Bio-Supermarkt)
    – Multifunktionssaal für private Feiern (Hochzeiten etc.) genossenschaftliche betrieben
    – einige günstige Wohnungen (Sozialwohnungen plus „normale“ unter 6€ nettokalt!)

    grüße – s.

    • Malkah sagt:

      danke, deinen hinweis zur prenlauisierung und zum gärtnern find ich sehr bedenkenswert!
      auch wohnungen für leute, die es sich heut nicht leisten können oder schlicht nicht im stadtteil leben dürfen sind gut.
      und das führt mich sofort zur frage: und wer darf eigentlich wann wo mitreden? damit sich am ende nicht doch nur die leute mit guten netztwerken billige wohnungen unter den nagel reissen…

      meine wunschproduktion umfasst insofern nicht nur „produkte“ sondern auch „produktionsprozess“…

      see you …
      malkah

      • Malkah sagt:

        nachgeklappt…
        wobei ich eine wunschproduktion ohne schere im kopf gut finde. so gern ich auch selbst gleich bei ideen über folgen und gentridingens etc. nachdenk… also in dem sinne doch lieber nicht gleicht beiträge bewerten….

        so, das war ein griff an die eigene nase…
        &ciao

      • tiptap sagt:

        Das mit dem Zugang zu den Wohnungen könnte man zum Beispiel ein Gremium regeln lassen, das unabhängig ist vom Haus und Eigentum, zum Beispiel eine Jury aus Leuten aus sozialen Beratungsstellen, Mieterberatungen, von Hinz und Kunzt etc. Und die andere Hälfte sollte vielleicht direkt von den BewohnerInnen selbst bestimmt werden. Dann müsste eine faire und tragfähige Mischung aus sozialem Bedarf und Engagement hinzukriegen sein.

  13. Wendy sagt:

    Ich finde einen Ponyhof super!

  14. Jan sagt:

    So sehr auch ich manche der Vorschläge von sean nicht schlecht finde, muss ich trotzdem sagen, dass es ganz und gar nicht stimmt, dass den „Kreativen“ auf einmal jede freie Fläche zur Verfügung gestellt würde. Im Gegenteil, das kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, herrscht auch hier absoluter Mangel an bezahlbaren Flächen, weshalb es nur fair ist, auch beim Alten Rindermarkt dafür Raum einzurichten, sowie man auch möglichst viele Flächen für günstiges Wohnen schaffen sollte, sofern denn möglich und mit den Gesetzeslagen (Lärmschutz) vereinbar.

    Im Übrigen finde ich die Ablehnung von allem, was auch nur im Entferntesten irgendwo mal in Prenzlauer Berg gesehen wurde (Bio-Supermarkt, nette Kneipe, Suppenrestaurant usw.) auch nicht förderlich, wenn es dazu führt, dass man etwas dahinbaut, das auch wirklich niemandem wirklich gefällt, damit auch ja keine weiteren Leute mehr herziehen möchten. Zur Verdeutlichung: Auch ein Park mit Bäumen und Bänken dürfte der urbanen Mittelschicht und jungen Müttern mit ihren Kleinkindern sehr gut gefallen. „Aufwertung im Sinne einer Urbanen-Mittelschicht, die sich nur selbst reproduziert.“: Was soll dieses Mittelschicht-Bashing? Was Sankt Pauli ausmacht, ist seine Vielschichtigkeit, Kleinteiligkeit. Wichtig ist es, genau das zu erhalten, also sollte auch für jeden etwas dabei sein.

    Am schlimmsten finde ich in dem ganzen Prozess allerdings, in welcher Art und Weise sich ein wenn auch nur kleiner Teil der Bürger im Rahmen der Diskussion um eine mögliche Musikhalle gegen Kultur stellt. Hier geht es nicht um den xten Sex-Shop, Spielhalle, Budni, Reisebüro, Büroturm, Hotel – hier geht es um Live-Musik! Ich kann einfach überhaupt gar nicht nachvollziehen, wieso das jetzt auf einmal der ausgemachte Gegner sein soll.

    Musik ist ein gutes Stück unserer Kultur, das mich an Hamburg und gerade unserem Viertel bewegt und das mein Leben hier kennzeichnet. Ich glaube ganz und gar nicht, dass wir zuviel an Live-Musik bei uns in Hamburg und in Sankt Pauli haben, eher im Gegenteil sollten wir doch alles unterstützen, was in diese Richtung zielt. Als ich das erste Mal von der Idee gehört habe, dort eine Musikhalle reinzubauen, hat mich das ehrlich gesagt sehr gefreut. Zugegeben vielleicht keine mit großem Carlsberg Emblem. Wenn das jetzt die Grundstimmung in diesem Viertel sein soll, dass man sich gegen Kultur wendet, dann hat der Gentrifizierungs-Debatten-Wahn wirklich eine sehr traurige Wendung genommen und ist in der Sackgasse gelandet.
    Und wenn mir jemand sagt, das Viertel könne der Belastung dieser zusätzlichen Besucher nicht mehr standhalten – das einzige Argument, das ich in dem Zusammenhang vom Gesichtspunkt einiger Anwohner (Wohlwillstraße) nachvollziehen kann – dann bitte ich folgendes zu bedenken:

    1.Die Öffnung dieses Areals wird die Budapester Straße beleben und die Laufwege von Schanze zur Reeperbahn doch eher entzerren.
    2. Seit wann ziehen Menschen, die auf ein Konzert gehen, danach in benachbarte Viertel und pöbeln herum? Wir reden von Musik, nicht von Fußball. Turbonegro-Konzerte ausgenommen, aber die sind ja schließlich auch Sankt Pauli Fans.
    3. Warum bitte sollte das Karoviertel betroffen sein? Da ist doch gar nichts mehr los nach 21 Uhr.

    Ich finde es übrigens auch sehr bedauerlich, dass man in diesem Zusammenhang überhaupt nur „S-21“ in den Mund nimmt. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun: weder ist hier schon irgendwas beschlossen, noch werden massiv Steuergelder für ein ökologisch und infrastrukturell fragwürdiges Projekt eingesetzt, noch sind die Dimensionen oder der Entscheidungsfindungsprozess auch nur ansatzweise in Beziehung zu setzen. Vergleiche dieser Art machen leider das ganze Recht auf Stadt-Netz lächerlich.

    • nbo.admin sagt:

      lieber jan,

      wenn sich viele leute im viertel eine music hall wünschen, ist das ein votum. um das herauszufinden, geht es in der wunschproduktion auch. der eigentliche stein des anstoßes war aber, dass der bezirk alle nutzungsarten samt quadratmetervorgaben festgezurrt hatte und dann behauptete, die anwohner_innen dürften nun „völlig ergebnisoffen“ mitgestalten.

      was den vergleich S21 mit recht auf stadt angeht: keine ahnung, wo der herkommt. im netzwerk recht auf stadt habe ich ihn noch nie gehört.

      viele grüße, nbo

  15. Multikulti sagt:

    Ich würde dort gern ein Museum eröfnnen für Kinder und Jugendliche.
    Migrationshintergrund!!!
    Ein wort was keine Bedeutung hat, und wenn dann nur Negatives.
    Die Menschen die hergekommen sind haben ihre Länder verlassen
    WArum?
    WAs ist ihnen hier passiert?
    Wie fühlen sie hier.

    Ich würde dort gern ein Ort des Friedens mit der Aufarbeitung die Gesellschaftlich/politischen Themen anstreben.
    Meinetwegen Als Stiftung und mit ganz vieö Jugendarbiet, meinetwegen Aussutellungen.
    Da haben bestimmt die Menschen die hier wohnen viel bessere Ideen als ich.
    Und jeder Kann da was einbringen, und ich kann mir vorstelllen, das nicht nur religionen und kulturen sich sich ausstellen lassen sonderen die geschichte der migranten, etwas was sehr wichtig ist.

    • tiptap sagt:

      Wichtiger als ein Museum für Menschen mit Migrationshintergrund, fände ich, dass diese hier weiter wohnen können und nicht wie jetzt von Vermietern und SAGA schlechter behandelt werden.

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  17. Nana sagt:

    Hallo – erinnert Ihr Euch noch an das Gezeter damals, als das Mercado in Altona gebaut wurde?! Und es hat funktioniert…unter anderem wohl deshalb, weil dieser überdachte Marktcharakter SO noch nicht zu finden war. Ich könnte mir vorstellen, das dies als Grundidee auch hier so funktionieren könnte – allerdings denke ich, das die Auswahl der Läden den Bewohnern des Stadtteils gerecht werden muss – inclusive SportundSpaß-Halle für Kinder (da kann man dann ja auch mal ein Konzert drin geben) und Grünflächen zum rumschlendern, ausruhen und verweilen mit Spielplatz natürlich! Ein Lebensmittelmarkt, ein Budni, Schuster, Näherei, Post, ggf. Bank mit Automat (kann ja mal ne andere sein, als die üblichen Mistbuden), Bioladen, Spielzeug- und Kinderklamotten / ggf. auch Secondhand, Bäcker – jo, mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein…viele Grüße, Nana

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