Erklärung zur heutigen Infoveranstaltung des Bezirks

Die Wunschproduktion Alte Rindermarkthalle fordert  gemeinsam mit den Initiativen die leute: real und Grünareal,

  • den jetzigen Plan neu zuzuschneiden,
  • die Nahversorgungsflächen auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren und
  • eine Anwohner-Planungskommission zu bilden, die sämtliche Flächen außerhalb der Nahversorgung beplant.

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Infoveranstaltung des Bezirks am 24.9.2012

In einer Woche wollen Bezirk und Edeka Nord nach über zwölf Monaten Schweigen ihren Plan für die künftige Nutzung der Rindermarkthalle vorstellen (Budapester Str. 58, Wirtschaftsgymnasium St. Pauli, 19:30). Wie der aussieht, findet ihr hier. Zum Einstimmen noch einmal folgende Fakten:

Fakt 1: Der Plan ist ohne Berücksichtigung dessen, was die Anwohner_innen sich gewünscht haben, entwickelt worden. Die Ideen aus der Wunschproduktion (alle Wünsche aus der Umfrage, die Wichtigkeit verschiedener Wünsche, Wunschbilder und -pläne) ergeben ein anderes Bild mit verschiedensten Nutzungen, in denen Supermärkte nur ein Baustein unter vielen sind. Weiterlesen

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Neue Zeichnungen – und plötzlich ein Gespräch

Hier sind einige neue Zeichnungen zur Halle, z.B.

oder:

und noch einige andere – findet Ihr unter Wunschbilder. Weiterlesen

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Samstag 18.8. – Offener Würfel von 11 – 19 Uhr

Am Samstag ist Wohlwillstraßenfest. Der Würfel am Grünen Jäger ist der Anfang vom Fest. Wir machen ihn um 11 Uhr auf, um gemeinsam mit Euch zu überlegen, wie die Halle besser aufgeteilt werden kann. Nahversorgung mit Supermarkt: ja. Aber nicht so. Es wird zur Planung auch ein Pappmodell der Halle geben. Damit nehmen wir die Sache selbst in die Hand.

(Bild in größer zum Weiterschicken)

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Neues vom „Riesen-Einkaufs-Center“

Bisher hat Edeka Nord es nicht für nötig befunden, mit den Initiativen der Anwohner_innen über die künftige Nutzung der Rindermarkthalle ins Gespräch zu kommen. Der Sylter Feinkosthändler Jörg Meyer, der mit der Familie Holst den 6000-qm-Edeka betreiben soll, war kürzlich gegenüber der Bild-Zeitung gesprächiger. Die hat das Kind immerhin beim Namen genannt: „Rindermarkthalle wird Riesen-Einkaufs-Center“. Mit Nahversorgung hat das doch nichts zu tun – das riecht eher nach einem „ich fahr mit meinem SUV zum Feinkost-Shoppen nach St. Pauli“. OK, das war polemisch. Musste aber mal gesagt werden. Das schreibt Bild:

Ausschnitt aus Bild-Artikel vom 28.7.2012

Ausschnitt aus Bild-Artikel vom 28.7.2012

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Offener Würfel mit Grillen – heute am 23. Juli 2012

Da sich der Sommer nun doch nach Hamburg traut, öffnen wir heute den Würfel ab 18:00 Uhr. Wir haben einen Grill dabei. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut mal vorbei und bringt Ideen für Markthalle, Vorplatz und Stadtteilräume mit (und etwas für den Grill). Inzwischen gibt es auf einer Würfelwand auch eine Tafel, auf der ihr etwas zeichnen oder aufschreiben könnt. Ab heute abend hängt auch ein Kreidekasten daneben. Das sieht dann z.B. so aus:

Würfeltafel Zeichnung 1 Würfeltafel Zeichnung 2

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist die Rindermarkthalle seit kurzem von einem blickdichten Zaun umgeben. Das neue Hamburger Transparenzgesetz gilt nicht für Baustellen. Hinterm Zaun sieht es im Moment so aus. Was da vor sich geht, bleibt vorerst ein Geheimnis von Bezirk und Spriag.

Umbau der Rindermarkthalle im Juli 2012

Inzwischen heißt es, dass die seit Monaten angekündigte Informationsveranstaltung von Bezirk und Edeka Nord – bitte nicht lachen – im Oktober stattfindet.

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Wie geht’s weiter auf dem Areal?

Die Wunschproduktion ist nach längerer Besinnungspause wieder da: Am Grünen Jäger hat sie einen der fünf Planungswürfel aufgebaut, die bisher vor der dem Ex-Realmarkt, der Rindermarkthalle, standen. Er ist ab sofort Wandzeitung und Treffpunkt für alle, die wissen wollen, wie es mit der Halle weitergeht. Und für alle, die dem Braten nicht trauen, den der Bezirk im September 2010 aufgetischt hat.

Wie Ihr wisst, hat Edeka Nord einen Vertrag über eine 10-jährige Zwischennutzung der Rindermarkthalle abgeschlossen. In die Halle sollen unter anderem Edeka, Aldi, Budni und eine Markthalle – erst mal keine schlechte Idee (mehr dazu hier). Im Juli beginnen die Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Halle, die bis Ende 2013 dauern sollen.

Nicht so cool: Die von Edeka und Bezirk Mitte immer wieder angekündigte Informationsveranstaltung ist wieder einmal verschoben worden, inzwischen auf August/September. Auf unsere Nachfragen bei Edeka Nord bekommen wir zurzeit nur vertröstende Auskünfte. Weder für die Markthalle, für die Außenflächen noch für die „stadtteilnahen Nutzungen“ im 2. Stock gibt es bisher ein Konzept. Kommunikation sieht anders aus.

Darauf warten wir nicht mehr. Die Wunschproduktion wird in den nächsten Monaten mit allen, die Zeit und Lust haben, zwei Konzepte entwickeln:
– eins für eine Markthalle, die sich viele gewünscht haben – wir nennen sie „Bazar du Bœuf„;
– eins für den Vorplatz, für den es ebenfalls reichlich Vorschläge der Anwohner_innen gegeben hat.

Wir sollten besser nicht darauf vertrauen, dass Edeka und Bezirk hierfür mit Ideen rüberkommen, die zu den umliegenden Vierteln passen. Zu befürchten ist eher, dass sie am Ende so etwas Steriles wie am Gaswerk in Bahrenfeld aushecken.

Parallel zu den beiden Projekten kümmern sich die Sanierungsbeiräte Wohlwillstraße, Sternschanze und Karoviertel um die Frage, wie die „stadtteilnahen Nutzungen“ (Amtsdeutsch für Kultur und Soziales) aussehen sollten. Wer davon neulich im NDR gehört hat: Das war keine Neuigkeit, sondern eine Beruhigungspille von Edeka Nord. Tatsächlich ist dieser Teil des Plans alt.

Die Keimzelle wiederum hat einen Plan für einen sozialen Garten neben der Halle, das „Grünareal„, entwickelt. Ein Projekt, dass die Kulturbehörde unterstützt, ja sogar die Bezirks-CDU(!), von dem Edeka Nord und Sprinkenhof AG (Verwalterin des Grundstücks) aber nichts wissen wollen.

Entschieden ist bisher also noch nicht viel. Es liegt jetzt an euch, dass aus der Halle und dem Gelände etwas Gutes wird. Ansonsten wird der Zug bis 2023 abgefahren sein, und wir werden zehn Jahre ein hübsches Einkaufszentrum mit vielen Autos vor der Tür haben.

Muh.

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Neuer Würfel gesichtet

Alle Würfel sind transformiert worden. Alle Würfel? Nein, einer ist zum Grünen Jäger gewandert und lacht sich eins.

So ist er dahin gekommen…

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The Great Transformation

OK, dieser Titel stammt ursprünglich von Karl Polanyi. Sei’s drum: Unser! Areal hat die Planungswürfel vor der Alten Rindermarkthalle in einen „Leuchtturm der verhinderten Beteiligung“ transformiert. Denn Anfang Juli wird ein Bauzaun ums Areal gezogen. Mehr dazu erfahrt Ihr hier.

Leuchtturm der verhinderten Beteiligung

Das bewährte Team von Feuerloescher TV hat die Transformation der Planungswürfel dokumentiert

Vielen Dank an Feuerloescher TV!

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Eine der größten innerstädtischen öffentlichen Flächen wird zum EKZ: Und das soll alles gewesen sein? Treffen Mi 01.02.2012

Im September überraschte uns der Bezirk mit der aufregenden, ja gradezu sexy Idee, auf einem der größten innerstädtisch brachliegenden öffentlichen Grundstücke, dem Arealgelände an der Feldstraße, ein Einkaufszentrum entstehen zu lassen.

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